Towerhawk 4000 Il ex
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für Amig
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Einleitung
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Towerhawk 4000. Die Platznot hat endlich ein Ende! Bis dahin liegt jedoch
noch ein bißchen Arbeit vor Ihnen. Der Umbau Ihres Amiga 4000 in den Towerhawk ist nicht schwierig, wenn
Sie ein paar Kleinigkeiten beherzigen:
e Elektronische Geräte sind empfindlich gegen elektrostatische Aufladung. Tragen Sie keine Wollbekleidung
und wählen Sie zu Umbau nicht einen Raum aus, indem Sıe jeden Tag eine „gewischt“ bekommen!
e Elektronische Geräte sind empfindlich gegen mechanische Belastung. Wenden Sie niemals Gewalt an, wenn
irgendetwas nicht auf Anhieb paßt. Mit Feingefühl geht alles besser!
e Was immer Sie tun, tun Sie es mit „Ruhe und Gemütlichkeit“, Hektik ist die Mutter vieler Fehler!
e Anleitungen sind immer schlecht: Der eine findet sie zu mager, der andere zu ausführlich. Wohlgemerkt, eine
Anleitung ersetzt nicht das Mitdenken!
Sie müssen kein Profi sein, um Ihren Amiga sicher in sein neues Heim zu bringen. Wenn Sie jedoch bereits beim
bloßen Anblick eines Schraubendrehers ein Schauern überkommt und es Ihnen eiskalt den Rücken herunterläuft,
empfehlen wir Ihnen, für den Umbau einen Profi zu Rate zu ziehen...
Für alle, die es eilig haben, möchten wir hier eine Kurzanleitung geben, die als Überblick dienen soll, und
NICHT DIE EIGENTLICHE ANLEITUNG ERSETZT! Falls auch Sie zu den "eiligen Anwendern" gehören, die
das Lesen der Anleitung verpöhnen MUSSEN SIE AUF JEDEN FALL WENIGSTENS diese
KURZANLEITUNG und alle mit einem Ausrufezeichen markierten Stellen im Text lesen!!!
Lassen Sie sich nicht von unserer Hotline ertappen, wenn Sie diese Teile NICHT gelesen haben ©
- Towerhawk öffnen
- Slotblechhalterung modifizieren und einbauen
- _ A4000 auseinandernehmen
- Mainboard einbauen
- Turbokarte einbauen
- Diskettenlaufwerk einbauen
- Festplatte einbauen (noch nicht anschließen!)
- TESTEN
- ONBoard einbauen: TESTEN
- Festplatte anschließen: TESTEN
- Rest einbauen: FERTIG
© 1996 RBM Bernd Rudolf
Alle Rechte weltweit vorbehalten
Produkte, die in diesem Handbuch erwähnt werden, können
Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen
Firmen sein und sind hiermit anerkannt.
Der Hersteller RBM Digitaltechnik Bernd Rudolf übernimmt
keine Haftung für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die
durch unsachgemäßen Gebrauch verursacht wurden. Eine
Haftung für Schäden, die durch Unzulänglichkeiten und/oder
Fehler in der Anleitung entstehen können, kommt nur in Frage,
wenn dem Hersteller oder seinen Mitarbeitern grobe
Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.
Bevor Sie anfangen, Ihren Amiga zu zerlegen, sollten Sie anhand der Tabellen I und 2 überprüfen, ob Sie alle
notwendigen Teile und Werkzeuge zur Hand haben. Bitte passen Sie gut auf die Schrauben auf, die Sie aus Ihrem
Amiga herausschrauben, denn einige davon werden Sıe später noch benötigen.
Towerhawk 4000 II ex Teileliste
Zylinder- o. Senkschraube M3x12
Zylinderschraube M3x25
SUB-D Befestigungssatz
Sechskantbolzen 10mm
Zylinderschraube M3x4
Mutter M3
Distanzrolle 10mm
Distanzrolle 3mm
Spannungsversorgungs-Adapter m.
Netzschalter
I9polige Maus-/Joystick-Verlängerung
Slotabdeckungen
Spezial-Einbaurahmen für interne 32mm
Disketten-Laufwerke
Werkzeug
Kreuzschlitz-Schraubendreher
Schlitz-Schraubendreher
Smm Steckschlüssel oder eine kleine Zange
Tabelle 2
Bild I
Bild I zeigt den Tower von hinten. Die Gehäuseabdeckung ist hier mit sieben Schrauben befestigt. Sie besteht
aus drei Teilen. Um die Seitenteile abzunehmen, müssen Sıe die entsprechenden Schrauben (Bild I) lösen, mit
denen die Seitenteile in der Rückwand des Towers gehalten werden. Dann schieben Sie die Seitenteile um ca.
5Smm nach hinten und können sie dann unten vom Tower wegziehen. Wir empfehlen Ihnen, für den Einbau auch
das Oberteil der Abdeckung abzunehmen, damit es nicht verkratzt.
Die große Aussparung unten am Tower wird von einem Gitter verdeckt, der Slotblechhalterung. Da der
Towerhawk ex auch für den AI200 geeignet ist, müssen Sie die Slotblechhalterung erst für den A4000
vorbereiten. Sie ist mit zwei Schrauben von außen auf der Rückseite
des Towerhawk befestigt. Wenn Sie diese beiden Schrauben lösen
und die Slotblechhalterung abnehmen, sollten Sie sie im Bild rechts
wiedererkennen. Dort sehen Sie auch die Stellen rechts und links des
Gitters, an denen die Slotblechhalterung "perforiert" ist. Durch
mehrmaliges hin- und herbiegen lassen sich die überflüssigen Teile
abbrechen. VORSICHT! An den Bruchstellen können scharfe Kanten
zurückbleiben, an denen man sich verletzen kann, solange die
Slotblechhalterung noch nicht eingebaut ist!
Setzen Sie die Slotblechhalterung nun wie im Bild unten gezeigt in
den Towerhawk ein, und befestigen Sie sie mit sechs M3x8 L
Schrauben an den markierten Stellen. r
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Als erstes sollten Sie den Einschubkasten für die 3,5*-Laufwerke herausnehmen. Er wird mit zwei kleinen
Schrauben in der Front gehalten.
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Bild 2
Nehmen Sie aus dem Zubehör fünf M3x25 Schrauben stecken Sie sie in Blickrichtung durch die in Bild ? mit
Kreisen markierten Löcher. Von der Gegenseite stecken Sie auf jede Schraube eine IOmm Distanzrolle (oder
2x5mm) und befestigen diese mit einer Mutter M3, die Sie nur leicht anziehen. Ebenfalls von der Gegenseite her
schrauben Sie durch die vier mit einem Kreuz gekennzeichneten Gewinde M3x12 Schrauben. Als letztes
schrauben Sie den Netzschalter des Stromversorgungsadapters in die Front. Dies könnten Sie zwar auch noch
später erledigen, falls sie jedoch hierbei in „Platznot geraten“ können Sie jetzt noch recht einfach die Frontblende
des Towers demontieren: später wird dieser „workaround‘“ deutlich anstrengender...
Sie möchten wissen, warum wir den Schalter nicht bereits montiert haben? Das liegt darin, daß der Towerhawk
ex sowohl für den Amiga 1200 als auch für den Amiga 4000 geeignet ist. Da Ihr Händler vor Ort durch das
Hinzufügen des Zubehörs entscheidet, ob aus dem Basis Tower ein Towerhawk 4000 oder ein Towerhawk 1200
wird, müssen wir sämtliches Zubhör aus dem Tower selbst herauslassen!
So, Ihr Towerhawk ist jetzt "bezugsfertig".
Es ist also an der Zeit, daß Sie Ihren Amiga 4000 zerlegen. Ziehen Sıe also den Netzstecker Ihres Amiga 4000,
fassen Sie an die Heizung, um elektrostatische Aufladung zu verhindern. Wenn es bitzelt, wechseln Sie besser
Ihre Kleidung (keine Wolle o.ä.) oder den Raum (wegen des Teppichs).
Bild 3 Bild 4
Auseinandernehmen!'!
Bedenken Sie bitte, daß Ihr Amiga beim Zerlegen die eventuell noch vorhandene Garantie verliert! Sprechen Sie
diesbezüglich im Zweifelsfall mit Ihrem Fachhändler.
Der Amiga 4000 wird durch zwei Schrauben auf der Rückseite in den oberen Ecken zusammengehalten. Wenn
Sie diese gelöst haben, können Sie das Gehäuseoberteil ein Stück (ca. 2 cm) nach hinten schieben und dann nach
oben abnehmen (Bild 3).
ACHTUNG! Im Gegensatz zu vielen anderen Desktop- Gehäusen bleibt die Front am Rechner! Prinzipiell
müssen Sie den Amiga in alle Einzelteile zerlegen, da Sie zum Schluß nur so das interne Laufwerk ausbauen
können. Als erstes empfiehlt es sich, eventuell vorhandene Steckkarten und das Daughterboard herauszunehmen.
Bei langen Steckkarten müssen Sie das Slotblech an der Rückseite des Amigas losschrauben und die Karten
vorsichtig zur linken Seite herausziehen.
Das Daughterboard (mit den Steckplätzen darauf) wird durch eine Schiene gehalten. Um sie zu entfernen, müssen
Sie als erstes die Festplatte herausnehmen, indem Sie die vier Schrauben lösen (Bild 4) und die beiden Kabel von
der Festplatte abziehen. Lösen Sie dann die beiden Schrauben der Schiene, und nehmen Sie Schiene und
Daughterboard nach oben heraus (Bild 5).
Bild 5 Bild 6
Ziehen Sie jetzt alle restlichen Kabel vom Mainboard ab. Vergessen Sie nicht, den Stecker der
Spannungsversorgung abzuziehen, bevor Sie gleich das Mainboard herausnehmen. Der Stecker läßt sich leicht
abziehen. wenn Sie die beiden zangenähnlichen Arretierungen zusammendrücken.
Die Frontblende des Originalgehäuses ist an genau sieben Stellen geklemmt (Bild 6). Am geschicktesten fangen
Sie oben links an, und drücken die beiden Kunststoffklipps mit den Fingern zusammen. Ziehen Sie dabei die
Frontblende leicht nach vorne, damit der Schnappmechanismus auch ausrastet. Das gleiche machen Sie mit den
anderen beiden oberen Klipps. Jetzt können Sie die Frontblende oben schon leicht abkippen. Nehmen Sie einen
langen Schraubenzieher zur Hand, und drücken Sie nacheinander auf die unteren Klipps, so daß auch diese
ausrasten und sich die Front nach vorne abnehmen läßt.
Bild 7 Bild 8
So, jetzt geht es ans Fingemachte! Um die Schrauben des Mainboards zu erreichen, müssen Sie zuvor das
Prozessorboard abnehmen. Fangen Sie an der linken Seite an, drücken Sie mit den Fingern einen Kunststoff-
Klipp (in den Ecken des Prozessorboards) zusammen (Bild 7), und heben Sie das Prozessorboard dabei an dieser
Stelle leicht an. Haben Sie alle vier Klipps ausgerastet, läßt sich das Board GERADE (!!!) nach oben abziehen.
Legen Sie das Prozessorboard an eine Stelle, die frei von elektrostatischer Aufladung ist (z. B. Gehäuseoberteil.
Marmor-Fensterbank o. ä.).
Lösen Sie als nächstes die beiden Sechskantbolzen der seriellen Schnittstelle auf der Rückseite des Rechners
(Bild 9). dann die neun Schrauben, die das Mainboard halten (Bild 8). Bevor Sie das Mainboard in den
Towerhawk einbauen können, müssen Sie auch noch die Sechskantbolzen aller anderen Schnittstellen
herausschrauben.
Wieder zusammenbauen!
Am besten kommt das Mainboard gleich an seinen neuen Platz. Legen Sie dazu den Tower auf seine linke Seite,
mit der Front zu Ihnen zeigend. Setzen Sie das Mainboard nun schräg von vorne oben an, so daß als erstes die
Stecker ihre endgültige Position in der Rückwand erreichen, legen Sie dann das Board vorsichtig ab.
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Bild 9
Selbstverständlich: Auf jede der fünf Schrauben kommt eine Mutter M3! VORSICHT!!! Beim Festschrauben
der Muttern müssen Sie den goldenen Mittelweg finden: Zu fest angeknallte Muttern schaden dem Mainboard, zu
lockere Muttern können sich durch die Vibration des Towers mit der Zeit lösen... Der Stecker der seriellen
Schnittstelle (der obere des Doppeldeckers) muß wie auch alle anderen Schnittstellen mit den Sechskantbolzen
wieder in der Rückwand befestigt werden.
In Bild I1 sehen Sie den Tower mit eingebautem Mainboard. So, das Ziel ist fast erreicht. Lediglich die beiden
Kabel für die Joystick-Ports und das Daughterboard fehlen noch. Die Kabel führen Sie durch die Grundplatte auf
die andere Seite und hinten an der Slotblechhalterung entlang zu den beiden passenden Öffnungen in der
Rückwand, wo Sie sie mit dem beiliegenden SUB-D-Befestigungssatz festschrauben.
Als nächstes müssen Sie die Prozessorkarte wieder aufstecken: Legen Sie dazu über die in Bild 2 mit einem
Kreuz markierten Schrauben je ein 3mm Distanzröllchen. Vergewissern Sie sich, daß die Prozessorkarte
ordentlich auf dem Stecker des Mainboards sitzt! WICHTIG!!! Bevor Sie die Muttern aufsetzen MÜSSEN SIE
UNBEDINGT noch einmal auf jede Schraube ein 3mm Distanzröllchen aufsetzen, da sonst bei verschiedenen
Turbokarten Schäden durch die beim Festziehen auf der Platine kratzenden Muttern SCHÄDEN entstehen
können!
Nun können Sie den 3,5"-Käfig wieder einbauen.
ACHTUNG!!! Bei Prozessorkarten, die mit RAM ausgestatten sind, kann es vorkommen, daß die SIMMs
bis an den Käfig stoßen. Im Normalfall entstehen dadurch keinerlei Probleme. Je nach Anordnung der
SIMMs auf der Prozessorkarte können im Einzelfall die Schrauben von im Käfig befestigten Platten
Kurzschlüsse auf den SIMMs verursachen. Im Zweifelsfall sollten Sie Teile der vom Amiga 4000
übriggebliebenen Kunststoff-Isolierungen verwenden, um 3,5“-Käfig und Prozessorkarte zu isolieren!
Beim Einsatz von PowerPC-Prozessorkarten, die auch auf der Unterseite mit Bauteilen bestückt sind,
empfiehlt es sich ebenfalls, eine Isolierung unterzulegen! Achten Sie außerdem darauf, daß SIMMSs, die in
45°-Sockeln bestückt werden, nicht mit den Befestigungschrauben der Prozessorkarte kollidieren!
Das ONBoard 4000
Im Gegensatz zum Original-Daughterboard liegt das ONBoard parallel zum Mainboard!
Die Montage des ONBoards im Towerhawk ist sehr einfach: Nehmen Sie die drei IOmm Sechkantbolzen, und
schrauben Sie sie in die Grundplatte, so daß die beiden Ecken (im Tower unten) und der Befestigungspunkt in
der Mitte hinterher mit den drei M3x4 Schrauben befestigt werden können (Bild I1).
Setzen Sıe das Daughterboard ein, indem Sie die beiden Winkelstecker gleichmäßig in die 100 poligen Slots im
Mainboard drücken. Am einfachsten geschieht dies, wenn Sie vorne, in der Mitte und hinten gleichzeitig
drücken. ACHTUNG: Sie müssen eventuell kraftvoll drücken, aber ÜBEN SIE KEINE GEWALT AUS!!! Sonst
könnte das Mainboard Schaden nehmen.
ACHTUNG: Beim Einsetzen von Karten gilt ebenso: ÜBEN SIE KEINE GEWALT AUS!!! Es kann aufgrund
unterschiedlicher Toleranzen vorkommen, daß eine Karte nur sehr schwer in einen Steckplatz geht. Wenn Sie
nicht auf einen anderen Steckplatz ausweichen können, sollten Sie in diesem Fall das ONBoard noch einmal
herausnehmen und flach auf den Tisch legen (Winkelstecker an die Tischkante). Stecken Sie die Karte zwei bis
dreimal in den gewünschten Steckplatz. Geht es immernoch extrem schwer, sollten Sie überlegen das ONBoard
mit bereits eingesteckter Karte zu montieren. Bitte beachten Sie bezüglich der Anordnung der Steckkarten die
Anleitung zum ONBoard 4000 am Ende dieser Anleitung! Die restlichen, freien Schlitze der Slotblechalterung
können Sıe mit den Slotabdeckungen verschließen.
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Bild 10
Die Stromversorgung
Das einzige, was noch fehlt, ist die Versorgungsspannung für das Mainboard. Stecken Sie den
Stromversorgungsadapter zwischen Netzteil und Mainboard .
Zuguterletzt bleibt nur noch das interne Laufwerk übrig. Ältere Amigas wurden noch mit einem hohen Laufwerk
ausgeliefert (32 mm). Dieses paßt jedoch nicht ohne weiteres in den normalen Einbauschacht für 25 mm hohe
Laufwerke in der Towerblende, so daß Sie ein solches Laufwerk mit Hilfe des mitgelieferten Einbaurahmens in
einen 5,25"-Laufwerksschacht einbauen müssen.
Um die Aktivitäten des Rechners beim ersten Test besser beobachten zu können, empfiehlt es sich. das grün-
weiße Kabel aus dem dicken Bündel von Kabeln, das von der Towerfront kommt, auf den »PWR«-Stecker auf
dem Mainboard zu stecken. Dabei kommt die weiße Ader auf den obersten Pin (wenn der Tower steht). Ebenso
verfahren Sie mit dem rot-weißen Kabel für die Festplatte (Disk) und dem gelb/weißen für das Disketten-
Laufwerk.
Sollten Sie keine Kabel in den genannten Farben finden, verzweifeln Sie nicht! Gemeint sind die Kabel der LEDs
in der Towerfront. Auch bezüglich der Richtung, in der die Stecker aufgesteckt werden sollen, brauchen Sie sich
keine Sorgen zu machen, falls die LEDs nicht leuchten, müssen Sie bloß den Stecker umdrehen...
Es kann vorkommen, daß der Anschluß der Power-LED dreipolig ist, wobei die äußeren beiden Pins belegt sind.
Um die LED in diesem Fall zum Leuchten zu bringen, müssen Sie einen Pin in die Mitte versetzen, indem Sie mit
einem kleinen Schraubendreher (oder anderem Spitzen Gegenstand) vorsichtig auf den Metallwiderhaken an der
Seite des LED-Steckers drücken und dabei das Kabel nach hinten herausziehen...
Einen Schlüsselschalter wie im Amiga 4000 Originalgehäuse gibt es in modernen Towergehäusen leider nicht
mehr.
Es ist soweit! Nehmen Sie den Tower hoch, und drehen Sie ihn zweimal in alle Richtungen, damit
liegengebliebene Schrauben oder Muttern herausfallen können. Schließen Sie Diskettenlaufwerk, Tastatur und
Monitor an. und schalten Sie ein! Ihr Rechner startet hoffentlich durch und fordert Sie auf, die Workbench-
Diskette einzulegen. Sollte dies nicht der Fall sein, schalten Sie den Rechner sofort wieder aus. Überprüfen Sie
alle Teile auf eventuelle Kurzschlüsse. Haben Sie eventuell das Flachbandkabel am Diskettenlaufwerk verdreht?
Im Zweifelsfall ziehen Sie das Laufwerk einmal ab und probieren Sie es erneut. Der Rechner braucht dann aber
für seinen Start wesentlich länger, als wenn das Laufwerk korrekt angeschlossen ist... Wenn alles einwandfrei
funktioniert, können Sie den Rechner wieder ausschalten und nun auch die Festplatte anschließen. Die rote Ader
markiert Pin I. Bei Festplatten ist Pın | meistens neben dem Stecker für die Spannungsversorgung, beim
Diskettenlaufwerk gegenüber. Keine Bange, sollten Sie das Kabel verdrehen geht im Normalfall nichts kaputt!
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GESCHAFFT!
Jetzt können Sie auch alle anderen Zusatzgeräte, wie beispielsweise CD-ROM, Wechselplatte und/oder Streamer
in den Tower einbauen. Eventuell ist auch ein Zusatzlüfter ratsam, denn viel RAM, viele Festplatten und schnelle
Prozessoren geben viel Wärme ab...
Als letztes kommt die Gehäuseabdeckung wieder auf den Tower. Dabei gehen sie genau umgekehrt vor, wie beim
Abnehmen: Setzen Sıe also den Deckel von oben her auf den Tower, wobei Sie sie ihn zuerst vorne aufsetzen
und etwas unter die Front schieben.
ONBoard 4000
Für die Montage des ONBoard lesen Sie bitte die Anleitung zum Towerhawk 4000. Beim Einsetzen von
Steckkarten dürfen Sie keine Gewalt anwenden, da das ONBoard Haarrisse bekommen kann, wenn Sie es zu
stark durchbiegen!!! Wenn die Steckkarten (insbesondere z. B. PC-Brückenkarten) schwer in das ONBoard
einzustecken sind, sollten Sie das ONBoard nocheinmal herausnehmen und so an die Tischkante legen, daß Sie
es beim Einstecken der Karte nicht durchbiegen. Stecken Sie nun die Karte mehrmals ein und aus. Geht es immer
noch schwer, sollten Sie überlegen, daß ONBoard eventuell mit bereits eingesteckter Karte zu montieren.
Die Anordnung der Steckkarten
ist prinzipiell gesehen beliebig. Ausnahmen sind DMA-Karten (z.B. verschiedene SCSI-Host-Adapter, Vortex
Brückenkarten...). Sie müssen(!) in einen der ersten vier Steckplätze (vom Prozessor aus gesehen).
Bitte beachten Sie, daß der Buster Rev. I1 insgesamt nur einen Zorrolll-Bus-Master unterstützen kann. Somit ist
es nicht möglich z.B. zwei Fastlane Z3 o.ä. in einem Amiga zu betreiben. Dies ist nicht ein Fehler des ONBoards
sondern allgemein ein Handicap des Amiga 4000 (bis zur nächsten Buster-Revision).
Kompatibilität der Zorro-Steckplätze
Es ıst derzeit keine Konfiguration von Zorro-/Turbo-Karten bekannt, mit der das ONBoard Probleme hätte.
Sollte es trotzdem vorkommen, daß Ihr System beharrlich die Arbeit verweigert, testen Sie bitte in dieser
Reihenfolge:
I. Amıga 4000 ohne ONBoard, wenn O.K., dann
2. Amiga 4000 mit ONBoard, wenn O.K., dann
3. fügen Sie dem System eine Steckkarte nach der anderen hinzu, bis Sie
4. den Übeltäter gefunden haben, versuchen Sie dann,
5. die Reihenfolge der Karten zu tauschen, da es vorkommen kann, daß sich zwei Karten gegenseitig
beinträchtigen.
6. Wenn Sıe immer noch keinen Erfolg haben, nehmen Sie bitte das ONBoard heraus und testen Sie alle
möglichen Kartenkombinationen mit Ihrem Original-Daughterboard, um sicherzugehen, daß die gewünschte
Konfiguration überhaupt ın Ihrem Rechner läuft. Sollte wider Erwarten auch hier alles funktionieren,
7. rufen Sie die technische Hotline an: Mo-Do. 17-18 Uhr: 0565 1-8097-21
Kompatibilität der Video-Steckplätze
Bitte beachten Sie, daß Sie nicht zwei Genlocks (intern / intern+extern) betreiben können. Das heißt, beim
Einsatz von zwei Video-Karten müssen Sie sicherstellen, daß Sie zwei passive (z.B. Flicker-Fixer) oder eine
aktive (z.B. Genlock) und eine passive einsetzen! Ob die Kombination aus aktiver und passiver Video-Karte auch
wirklich funktioniert, können wir leider nicht garantieren, da das einzig und allein von den Signalen abhängt, die
die aktive Karten in den Video-Steckplatz einspeist!
Garantiebestimmungen
Auf den Towerhawk ex gewährt RBM Digitaltechnik eine Garantie von 6 Monaten ab dem Verkaufsdatum
(Rechnung des Fachhändlers an den Endkunden). Innerhalb dieser Gewährleistungsfrist beseitigen wir nach
unserer Wahl durch Umtausch oder Reparatur alle Mängel, die auf Material- oder Herstellungsfehlern beruhen.
Die Garantiefrist wird durch die Ausführung von Garantieleistungen in keiner Weise berührt.
Ausgeschlossen werden Garantieleistungen für Beschädigungen oder Funktionsstörungen die aufgrund äußerer
Einwirkungen oder unsachgemäßer Benutzung sowie unautoriesierter Reparatur oder unsachgemäßer Montage
verursacht wurden.
Ausgeschlossen werden ebenso Garantieleistungen für Fehlfunktionen oder Funktionsstörungen am Towerhawk
ex, an anderen im/am Amiga angeschlossenen Geräten oder am Amiga selbst, die nach dem Einbau des
Towerhawk ex. oder durch spätere Veränderungen des Systems. auftreten, sofern nicht zweifelsfrei nachgewiesen
werden kann, daß ein technischer defekt am Towerhawk ex die Ursache der Fehlfunktion oder Funktionsstörung
ist.
RBM Digitaltechnik übernimmt keine Gewährleistung dafür, daß dieses Produkt für eine bestimmte Anwendung
geeignet ist. Weiterhin übernimmt RBM keinerlei Haftung für Defekte oder Schäden an anderen Geräten als dem
Towerhawk ex und Datenverluste, die in mittelbarem oder unmittelbarem Zusammenhang mit dem Einsatz des
Towerhawk ex stehen oder zu stehen scheinen, selbst wenn RBM vorher auf die Möglichkeit eines solchen
Zusammenhangs hingewiesen worden ist.
Garantieabwicklung
Service-Hotline:
Bevor Sie sich mit technischen Fragen an unsere Service-Hotline wenden, lesen Sie sich bitte die Anleitung
genau durch. Ergänzend dazu finden Sie nützliche Hinweise auf unseren Internet-Seiten (www.rbm.de).
Per E-Mail erreichen Sie unseren Support unter support@rbm.de.
Sollten Sie noch weitere Fragen zum Towerhawk ex haben, steht Ihnen unsere Service Hotline Mo.-Do. von 17-
18 Uhr unter der Rufnummer 05651-8097-21 zur Verfügung. Am besten ist es, wenn Sie bei Ihrem Anruf direkt
vor Ihrem Rechner sitzen, um entsprechende Rückfragen direkt überprüfen zu können.
Rücksendungen: (nur innerhalb Deutschland)
Warenrücksendung können wir nur mit gültiger RMA-Nummer bearbeiten. Diese Nummer erfahren Sie von
unserer Service-Hotline. Vermerken Sie diese Nummer gut sichtbar außen auf dem Paket.
Fügen Sie bitte immer eine ausführliche Fehlerbeschreibung bei, und geben Sie eine Telefonnummer an, unter
der man Sie bei Rückfragen erreichen kann.
Lieferanschrift: RBM Digitaltechnik Bernd Rudolf
Goldbachstr. 49
37269 Eschwege
In allen anderen Ländern wenden Sie sich bitte direkt an unsere Distributoren oder Ihren Fachhändler.
Sofern bei Rücksendungen kein Defekt feststellbar ist, erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von DM 50,-
Für Defekte, die nicht unter die Garantieabwicklung fallen, werden Reparaturkosten nach Aufwand berechnet.
Für Versandschäden, die auf mangelhafte Verpackung bei der Einsendung von Geräten zurückzuführen sind,
kann keine Haftung übernommen werden..
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Goldbachstr. 49
37269 Eschwege
Tel: 05651/8097-0 Fax: +49 565 1/8097-11